Am Samstag, den 12.09.2015 fand das nunmehr 10. traditionelle Kieler Drachenbootrennen statt.
Für unsere Crew hartgesottener Matrosinnen und Matrosen natürlich Ehrensache, auf der Hörn kräftig mit zu paddeln.

Bereits an den beiden Trainingstagen vorab, stellten wir schnell fest: Drachenbootrennen sind verdammt harte Arbeit. Falls es auf den Fotos so aussehen sollte, als setze man sich einfach ins Boot, paddelt ein bisschen vor sich hin und zack ist man auch schon im Ziel: So ist es nur in den im Nachhinein bearbeiteten Clips für Youtube.

Nun wären wir aber nicht wir, wenn wir uns dieser Herausforderung nicht mit wehenden Fahnen entgegenstellen würden. Also packten wir eben diese, ein Zelt für die Pausen, unsere

Mannschaftspolos unseren Mannschafts – Gorilla als Trommler zum Anfeuern und was man sonst noch so für einen Tag harter Arbeit braucht (Kuchen, Kaffee und das eine oder andere Bierchen), und machten uns auf den Weg an die Hörn zusammen mit einer Vielzahl anderer Teams und Tausenden von Zuschauern.

Unser erstes Rennen begann um 11:36 Uhr. Um ca. 11:38 stellten wir gemeinschaftlich fest: Das ist schwerer als es aussieht.

Bis zum 2. Rennen um 14:32 Uhr waren alle Polohemden fast wieder getrocknet und wir für die nächste Partie mit angemessener Demut gewappnet.

Was wir nicht wussten: unmittelbar und ohne Pause ging es nach dem 2. Rennen direkt in das finale 3. Rennen über. Nach dem darauffolgenden mittelgroßen Durcheinander zwischen Hemden gerade ausgezogen und fix wieder angezogen stellten wir uns dem Drachen erneut und mit der entschlossenen Gewissheit, dass wir nun nichts mehr zu verlieren hatten. Und siehe da: Im dritten Rennen waren wir nun so aufeinander eingespielt, dass ein Synchron-Schwimmerteam vor Neid erblasst wäre und fuhren unsere Bestzeit ein. Gereicht für den Sieg hat es – um es etwas zu untertreiben – dann doch nicht. Für uns war der Tag aber trotzdem ein voller Erfolg. Gekommen waren wir als ein durchaus fröhliches und freundschaftlich verbundenes Team mit mehr – oder in vielen Fällen weniger Sportlichkeit und Rhythmusgefühl – gegangen sind wir als ein fröhliches, freundschaftliches Team, das mit einem zähen Durchhaltevermögen und exzellenter Teamarbeit die Aufgaben des Tages gerockt hat. Was will man mehr?

Das nächste Mal werden wir aber definitiv mehr Trainingstage einplanen.

 

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